[ 08/2010 ]J. Marc Reichow
/curriculum vitae




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J.Marc Reichow, geboren am 1.April 1966, studierte bei Eckart Sellheim und Pi-hsien Chen in Köln, schließlich bei Geoffrey Douglas Madge in Den Haag modernes Klavier. Auch ein Studium des Fortepianospiels bei Stanley Hoogland schloß er vier Jahre später mit dem Konzertexamen ab.

Besondere künstlerische Anregung waren Kammermusikunterricht beim Amadeus-Quartett, Kurse bei György Sebök, Zoltán Kocsis, György Kurtág und Earl Wild sowie Unterweisung durch Pierre Boulez und John Cage.

Bis 1991 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie, wurde er seitdem immer wieder von führenden Ensembles für zeitgenössische Musik (Ensemble Modern, Xenakis Ensemble, ensemble recherche) und bedeutenden niederländischen und deutschen Sinfonieorchestern (Residentie-Orkest, Deutsche Kammerphilharmonie) als Aushilfe engagiert.

Als Fortepianist des Trio Eroica gewann J.Marc Reichow 1996 den Concours Musica Antiqua Brugge; es folgten Auftritte bei internationalen Festivals für Alte Musik (Aldeburgh, Utrecht, Brugge) sowie Rundfunkproduktionen in Deutschland und den Niederlanden.

J.Marc Reichow konzertierte u.a. als Solist mit Musica Antiqua Köln und arbeitete mit Ensembles wie der Rheinischen Kantorei, der Capella Augustina und der Cappella Coloniensis (Haydn-Zyklus 2009/2010) zusammen.

Dank intensivierter Continuopraxis und Beschäftigung mit barockem Repertoire am Cembalo gilt J.Marc Reichow inzwischen als universeller Clavierist.

Seit deren Gründung ist J.Marc Reichow Pianist von ensemble aisthesis und SCHOLA HEIDELBERG (Ltg. Walter Nußbaum), mit welchen er CDs für divox und BIS aufnahm und bei den wichtigen Rundfunkanstalten und Festivals der Neuen Musik im In- und Ausland gastierte.

Rundfunk-Ersteinspielungen von Klaviermusik des 20.Jahrhunderts (Boehmer, Koenig, Krenek, Leibowitz, Steuermann, Wolpe) dokumentieren kritische wie neugierige Nähe; J.Marc Reichow trat solistisch bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik (1995) und den Rheinischen Musikfesten Duisburg (1999) und Aachen (2002) auf. Im Jahr 2000 erschien sein Solo-Debut PianoPortrait Ernst Krenek (telos music records).

J.Marc Reichow pflegt eine intensive kammermusikalische Zusammenarbeit mit dem Cellisten Arne Neckelmann (Duo Neckelmann-Reichow) und mit der Mezzosopranistin Truike van der Poel.


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